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Sonntag, 15. Juli 2012

Happiness vs. Reality

Ist die ganze Welt eine riesige Verschwörung, die einen vom Sinn des Lebens ablenken will? Nervige Pflichten und Erwartungen, die von Seiten der Gesellschaft an einen herangetragen werden konkurrieren mit der bloßen Erwägung eines "einfachen" Lebens, es gibt noch immer, krass ausgedrückt Stände. Es war schon immer klar, dass ich einmal studieren werde und auch bei vielen anderen war nie die Frage OB man studiert sondern immer nur WAS.
Es gäbe auch Alternativen. Aber dabei verdient man ja weniger Geld, hat eine anstrengendere Arbeit, einen weniger sicheren Arbeitsplatz... und so werden Menschen, die die natürliche Autorität einer Ameise und die (emotionale) Stabilität eines radioaktive Stoffes besitzen, zu "Führungskräften" ausgebildet.
Dazu kommen immer mehr Selbstzweifel, wenn ich einen Gedankengang beginne. Ich fühle mich oft naiv und so, als würde ich zu viele Aspekte nicht bedenken, sowohl bei eigenen Gedanken als auch bei der bloßen Aufgabenlösung oder in Diskussionen. Ich fühle mich faul, eingelullt in eine Hülle aus Angewohnheiten, die mich von meinem Leben abhalten. Ich spiele zu viel Computer und schaue zu viel fern, ich werde in den Strudel gezogen, der so viel Bewußtsein schluckt.
Gleich morgen nehme ich mein Leben in die Hand. Arbeite für die Hochschule, räume mein Zimmer auf, plane Interrail und erledige den ganzen Rest der sonst so ansteht.


Jetzt aber trotzdem noch kurz der Rückblick auf mein Wochenende:

Hapiness Festival 2012


Freitag

Egotronic
Irie Révoltés

Samstag

Bakkushan
Emil Bulls
H-Blockx
Donots

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