Ein Gehirn aus Matsch, eine undefinierbare Masse ohne klare Konturen. Heiß vor Schlafmangel durch staubige Korridore in ein verkommenes Zimmer und sich fünfundvierzig Minuten sinnentleertes Geschwätz anhören, mehr ist Schule nicht mehr.
Normalerweise geht der Sekundenzeiger an einer Uhr nicht stetig. Er steht und springt dann eine Einheit, ich habe nur eine Uhr bewusst wahrgenommen, bei der der Zeiger wirklich flüssig seine Runden dreht (und er tut es in dem Raum immer viel zu schnell...). Zeit ist relativ, wobei das schlimme ist, dass man immer das Gegenteil will. Nimmt man die Zeit als Sand, der durch die Hände rinnt wahr, will man sie festhalten, oft aber nicht jede Sekunde einzeln betrachten, Staubflußen die im Sonnenlicht in der Schwebe hängen wie in Zeitlupe beobachten und mit den Gedanken meilenweit in Was-wäre-wenn-Geschichten abschweifen und dabei wissen, dass man eigentlich irgendjemandem zuhören sollte.
Wenn mir so langweilig ist, wie oben beschrieben, dann setzt sich in meinem Kopf manchmal eine Art Perpetuum Mobile in Gang, es fällt mir dann extrem schwer das wieder zu stoppen. Nach einer Weile nervt das wirklich und jedes Mal assoziiere ich es mit einem Satz aus "The incident of the dog in the nighttime", wo ein autistischer Junge sinngemäß sagt, das auch er eine solche Maschine in Kopf hat.
Mein Kopf arbeitet und ich habe ihn nicht immer unter Kontrolle, ich will nicht immer so denken wie ich denke, aber ich kann damit leben. Manchmal kann ich aber nur schlecht mit Veränderungen leben, ich bin ein Gewohnheitstier. Ich weiß nicht, ob ich manche Leute damit nerve und das will ich eigentlich nicht, ich steh Leuten nicht gern auf den Fuß (nur manchen und die haben es in meinen Augen verdient...). Auf jeden Fall ist mein allmorgendlicher Ablauf auch ohne Blick auf die Uhr minutengenau terminier. Bei sowas sind aber Veränderungen für mich nicht mal schlimm. Ich finde es viel schlimmer wenn Personen aus meinem Leben verschwinden oder auch Orte, Neues das dazu kommt bereitet mir weniger Kopfzerbrechen, aber das altbekannte Loslassen. Ich zwing mich aber auch nicht mit Leuten an Orten nur wegen der Vergangenheit und der Tradition was zu machen. Lieber noch auf Distanz gehen und über die negative Entwicklung schimpfen.
Früher war halt doch vieles (man achte auf das fehlende alles =) )besser!
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Mittwoch, 30. März 2011
Sonntag, 27. März 2011
Dancing Queen, Budenzauber und Wahllokal!
Gerade meine 2te Goldstarprüfung gemacht, auch wenn mir das jetzt nicht so wichtig ist und ich es deswegen nicht so genau nehme. =)
Dann wählen. Natürlich werde ich das Wahlgeheimnis behüten und darüber nichts weiter schreiben. Aber wählen zu gehen ist trotzdem wichtig, ich kenne auch ehrlich gesagt niemanden, der nicht wählen geht... weiß auch gar nicht, was für Bevölkerungsgruppen das sind, die nicht wählen gehen. Hat doch eigentlich jeder einen Grund.
Die Woche nach dem Abi mit enorm viel Nichts-Tun und ausspannen hat zwar gut getan, aber mir wurde schneller als gedacht langweilig. Freu mich auf das Fußballspiel nachher, angenehme Gegner, was nicht heißt, dass es nicht auch ein hartes Spiel werden kann, aber der nötige Humor dabei. =)
Dann wählen. Natürlich werde ich das Wahlgeheimnis behüten und darüber nichts weiter schreiben. Aber wählen zu gehen ist trotzdem wichtig, ich kenne auch ehrlich gesagt niemanden, der nicht wählen geht... weiß auch gar nicht, was für Bevölkerungsgruppen das sind, die nicht wählen gehen. Hat doch eigentlich jeder einen Grund.
Die Woche nach dem Abi mit enorm viel Nichts-Tun und ausspannen hat zwar gut getan, aber mir wurde schneller als gedacht langweilig. Freu mich auf das Fußballspiel nachher, angenehme Gegner, was nicht heißt, dass es nicht auch ein hartes Spiel werden kann, aber der nötige Humor dabei. =)
Montag, 14. März 2011
Happy Birthday^^
Der Blog ist übrigens schon 1 Jahr und 1 Woche alt. Zahlen und Daten sind ja so wichtig...
Donnerstag, 10. März 2011
Most wanted word in this blog: Motivation
Durchhalteparolen bis zum Geht-nicht-mehr. In anderthalb Wochen sind die Abiprüfungen geschrieben und irgendwie hab ich im Moment nicht mal Lust auf die Zeit danach. Die ganzen Sachen die im Moment zurückbleiben (und das obwohl ich nicht mal mehr wirklich viel lerne...). Ich komme mir vor wie Josef K. ... allgegenwärtig schwebt die Schule in meiner Psyche. Ich überleg mir schon selbst Matheaufgaben, in allen möglichen Lebenslagen. Könnte man nicht den Müdigkeitsfaktor mit beschränkten Wachstum beschreiben?
"Was ist der widerstandsfähigste Parasit? [...] Eine Gedanke."
Reifeprozesse...
Soll ich ICQ und Facebook noch mindestens die Fastenzeit sein lassen? Oder vielleicht länger? Kommt man so vom übermäßigen Internetgebrauch weg?
Montag, 7. März 2011
Das Ziel vor Augen...
genauso wie ein Zwischenende. =) In 2 Wochen habe ich meine letzte Abitursprüfung und zum ersten Mal in meinem Leben lerne ich wirklich etwas mehr. Ich wage die Hoffnung auf Erfolg. Und ich will singen können:
Dienstag, 1. März 2011
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