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Montag, 16. April 2012



Als ich das Lied letztens gehört habe, hat es irgendwie zu meiner Stimmung gepasst. Es mag furchtbar kitschig sein und eigentlich ist Philipp Poisel auch furchtbar schrecklich, aber manchmal brauche ich sowas auch.
Ein Mann muss das auch dürfen, aber leider ist die Welt weniger emanzipiert als man(n) denkt, auch für Männer. Die Rollenbilder sind erhalten geblieben und wenn man nicht komplett darein passt ist man gleich entweder ein Mannsweib/Kampflesbe, beziehungsweise eine Schwuchtel.
Mich stört es nicht einmal sonderlich, wenn mich jemand schwul nennt, wegen dem schwul (was ich nicht bin), sondern wegen der Ignoranz, die Leute an den Tag legen. Es wird auch mit anderen "Schimpfwörtern" so unvorsichtig umgegangen, nur ein paar Beispiele: Spasti, Mongo, Jude,...  es gibt doch genug unbelastete Schimpfwörter!

Freitag, 13. April 2012

This is not my home, it´s a hotel room..

Jetzt sitze ich also wieder hier, daheim.
Unter der Woche suche ich möglichst viel Beschäftigung. In Kehl, wo ich studiere kenne ich zwar schon Leute und mein Grundkreis hat sich auch gebildet, aber noch sind das nur lose Bekanntschaften.
Home is where the heart is.
 Mal schauen, wann ich mit Kehl ebenso Erinnerungen verbinde wie mit "zu Hause", wann ich zwei "zu Hause" habe.
Dem wenig förderlich ist wahrscheinlich die Tatsache, dass ich in einem einfach Studentenwohnheim lebe. Das Zimmer wirkt wie eine Mischung aus Jugendherberge und Vollzugsanstalt an. Für eine Weile ist das okay, lädt aber nicht wirklich zum Bleiben und es sich gemütlich machen ein. Die Wände sind (im Moment noch) kahl, der Raum standardmäßig eingerichtet, ich werde ihm meine Note noch mühsam aufdrücken müssen. Viele Möglichkeiten habe ich nicht, dazu ist der Raum zu klein und die Einrichtung zu fest installiert.
Mein Fokus liegt auf den kleinen Dingen.

So Long.

Donnerstag, 12. April 2012

Das Raum-Zeit-Kontinuum hat sich verschoben


 Alles rauscht (mal wieder) an mir vorbei, kaum ist das Wochenende vorbei, ist es schon wieder Freitag und am Freitag ist es gleich wieder Montag. Es passiert so viel und doch wieder nichts. Es wirkt als hätte man einfach den Bildschirmschoner eingeschaltet, bei dem man durch Sterne zu fliegen scheint.
Jetzt heißt es Tempo raus und Struktur rein, aber dafür ist zu viel um mich herum am Laufen.
Anyway it´s still a good life. =)

Fountains of Wayne- Hey Julie - MyVideo

Mittwoch, 4. April 2012

Der Festivalsommer kommt.

.. und das Regenwetter macht mir Vorfreude auf das Southside, fühlt sich schon so an und der Schlamm gehört einfach dazu. =)

Sonntag, 1. April 2012

Gehen wir heim??

Manchmal kann ein einzelner Satz einen total durcheinander bringen. Wegen der Situation in der er gesprochen wird, wegen einer Betonung, einem Zusammenhang und dann geht er einem für Stunden, Tage, vielleicht sogar Wochen nicht mehr aus dem Kopf.
Vielleicht brennen sie sich aber auch so ein, weil sie in Momenten gesagt werden, in denen man wirklich man selbst ist, ganz unverstellt und ohne Maske, besonders leicht zu verletzen, oder wenn es liebe Worte sind auch leicht in den Himmel zu heben.



P.S.: Wann riecht "mein" Zimmer nach mir? Erst dann ist es wirklich mein Zimmer, vorher ist es ein Raum in dem ich wohne...

So long.