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Sonntag, 11. Dezember 2011

Montag, 5. Dezember 2011

Meine Top 10.

Ist meine Top10 aussagekräftig? Vielleicht ja, vielleicht nein. Die einzelne Top10 nicht unbedingt, auf die Dauer schon, was sich in der Jahres Top10 zeigen wird (die übrigens für mich ganz leicht abzulesen ist...).
Warum führe ich meine Top10? Was will ich festhalten? Will ich verhindern, dass ich einzelne Lieder, die ich einmal geliebt habe vergesse?
Eines der Gefühle, die ich hasse, ist, wenn man das Gefühl hat, das man nicht alles so erfassen oder so in Erinnerung behalten kann, wie man das gerne würde. Alles was wir vergessen schwirrt auf ewig irgendwo im Universum herum. Vielleicht kommt es wieder zurück, aber erst viel später und meistens durch Zufall. Meistens kommt dann auch nicht nur das eine zurück, sondern es löst einen Dominoeffekt aus.
Solche Gedanken sind für mich nicht gut in Zeiten in denen ich aus dem Haus gehe, wenn es dunkel ist und wieder komme wenn es zumindest auch schon wieder stark dämmert und außerdem Silvester immer näher rückt.
Manchmal will ich einfach, dass alles bleibt wo und wie es ist, dass ich alles genauestens festhalten kann, am besten sogar wie ich es fühle und gedanklich betrachte. Wenn ich damit dann fertig bin, kann man manches weiterlaufen lassen, aber anderes muss an Ort und Stelle bleiben. (Edit: Mein Winamp hat gerade entschieden auch noch von den Onkelz - Auf gute Freunde zu spielen... das sind bestimmt meine übernatürlichen Kräfte gewesen... o.Ô)
Meine erste Maßnahme, wenn ich erstmal der Imperator der Erde bin: Ich führe einen zusätzlichen Tag ein, zwischen Dienstag und Mittwoch am besten, ein Tag durchatmen, an dem alles ruht, ein Tag um das Zwischenmenschliche zu pflegen...

So long.