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Mittwoch, 28. September 2011

Montag, 26. September 2011

today is a gift that's why they call it the present

Was wird aus mir? Was ist aus mir geworden? Die Frage, die sich immer öfter stellt, ist inwiefern und wie stark mich (nein einmal kein unbestimmtes "einen" oder "man") mein Umfeld beeinflusst und verändert. Werde ich ein "typischer" Beamter, bin ich vielleicht schon so geboren, tief in meinem Inneren? Selbst wenn nicht, wie wirkt sich mein neues Umfeld mit Arbeit, Berufsschule und später Uni auf mich aus, was passiert mit mir?Bleibe ich ein gewissermaßen konträrer Mensch?
(Ich mag aussehen, als wäre ich böse auf jemanden und die ganze Welt, obwohl ich eigentlich vielleicht nur in Gedanken oder müde bin [oder vielleicht doch mal meine Ruhe will...].)
Vielleicht wird die Art wie ich diskutiere manchmal ein Problem. Oft sieht es aus, als würde ich die gegenteilige Meinung vertreten. Ja ich liebe das Wort "Aber" und Phrasen wie "Lass uns das doch mal weiterdenken..", nicht zu vergessen, dass ich mich gern in Details verliere und Eventualitäten hervorhebe. Aber irgendwie wird das schon recht werden. Einen gewissen Grundoptimismus kann ich mir nicht absprechen, dieser könnte jedoch auch in Verbindung mit meiner Bequemlichkeit und Faulheit stehen. Es ist leichter auf der faulen Haut zu liegen, wenn die Zukunft rosig aussieht. Man muss es sich nur richtig vorstellen, ein bisschen wie JD. Im Gegenzug gilt für mich aber auch, dass ich mir leicht sorgen mache, weil ich so gut wie jede Äußerung von Menschen mit denen ich rede etwas hineindeute. Ich lese sozusagen auch da zwischen den Zeilen, wo gar nichts steht. Dann passiert es auch, dass ich nächtelang über Aussagen grüble, die gar nicht mit einem Hintergedanken ausgesprochen wurden. Mein Ego ist nicht so stark, wie ich versuche zu tun, wie ich versuche die Menschen glauben zu lassen, vor allem mich selbst. Wenn es dann mal wieder zu mir durchdringt kommen Selbstzweifel in mir hoch, aber warum eigentlich? Wer klagt mich an? Ein paar von den "unterbelichteten, ignoranten Ärschen". Ich bin arrogant, und ich genieße es. Die Frage, ob ich wirklich besser bin, als die, die ich in den Pöbel verbanne, stelle ich mir nicht ernsthaft (obwohl die Antwort natürlich klar ist: Natürlich bin ich besser, ich habe keine Vorurteile, passe nicht in eine Schublade und habe keine vorgefertigte Meinung, an mir ist alles individuell und selbsterdacht...). Viel wahrscheinlicher ist da doch die Annahme, dass weder ich, noch die Anderen so schlimm sind (obwohl ich nur ungern meine übergeordnete Position aufgebe..). Wenigstens kann ich mich über meine erlesene und (ausnahmsweise ohne Frage) nicht ganz gewöhnliche Musik profilieren.
Ein paar Mal in meinem Leben habe ich Momente der absoluten Klarheit erlebt. Für wenige Sekunden ertränkt dann die Stille den Lärm und ich fühle anstatt zu denken.
Genug der Selbstanalyse und des Selbstmitleids, life is good. =) Wenn es denn so bleibt, vielleicht ein bisschen wie bei Minimal (dieser dummen, dummen Musik ;-) ), ein leichtes aber stetiges Transformieren schadet hoffentlich nicht, solange es kein schleichender Wandel wird,sondern eine Variation eines Themas bleibt.

So long.

Freitag, 16. September 2011

Desirable but inessential..

Jetzt hab ich mein erstes Geld und sofort stellt sich mein Konsumverhalten um.Teuer leben und es genießen solange es geht.

Sonntag, 11. September 2011

Erste Arbeitswoche.

Total kaputt die ganze Zeit, obwohl es sehr locker losging und dann langsam mehr wurde, außer halt die Zeit die ich dort bin und der Rhythmus der wieder in mein Leben kommt.

Nicht mehr schlafen bis um zwölf, sondern um zwölf Mittag machen und schon 5 Stunden hinter sich haben - fauler Beamter... =)

Sonntag, 4. September 2011

Donnerstag, 1. September 2011

Die Kreismachung der Widersprüche

Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Poesie, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde!
Aldous Huxley

 Passt das zum Beamten-Dasein? Vielleicht muss man wirklich das ganze als Kreis betrachten: Dinge die sich sehr ähnlich sind und Dinge die sehr unterschiedlich sind, sind sich unter Umständen beide sehr nah... hoffentlich..