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Montag, 17. Mai 2010

Just felt like...

Vorhin einfach keine Lust gehabt direkt nach Hause zu fahren und dann einfach noch mitm Rad durch die Stadt gefahren. Dabei ist mir dann gekommen, dass das sinnlos und unnötig ist. Aber ich hatte Lust darauf, also warum soll ichs nicht machen.Mein MP3-Player hat dafür auch einfach den perfekten Mix: Irgendwelchen Indie-Rock, ein bisschen Pop-Punk und Emo bis hin zu ein wenig Electro. Wonderful. Wie einfach schon um 20 Uhr bei uns alla Bordsteine hochgeklappt werden und wirklich fast niemand mehr auf der Straße ist.
Ich konnte vorhin wirklich nicht einfach gleich zurück in diese dunkle Zelle. Jeden Tag und morgens steh ich auf, schau ob es nach Regen oder Sonnenschein aussieht, zieh mich dementsprechend an, geh in die Schule, komm wieder, mach noch was für die Schule zu tun ist, blogg in letzter Zeit ein bisschen und lass die Zeit mit irgendwelchen Sinnlosen PC-Spielen, Filmen oder, obwohl es irgendwie genauso sinnlos ist, Büchern an mir vorbeigleiten. Was ist das mehr nach dem ich irgendwie suche oder mich sehne?
Wärst du nicht so allein, würde alles anders sein.
Wär alles besser, nicht so traurig, tragisch, unfair und gemein.
Ist es so einfach und banal, ordinär? Bin ich nur zu arrogant mir sowas ein zu gestehen? Vielleicht. Bin ich zu arrogant, sarkastisch und mies geworden? Bin ich noch ich?

The only constant is change.
Was ist Gott? Gibt es Gott? Muss es nicht einen Gott geben, wenn man die Welt und die Errungenschaften der Menschen sieht? Können wirklich Anpassungen und Mutationen solche Kultur entstehen lassen? Fühlen wir uns zu überlegen? Was wenn wir nur von Außerirdischen als Versuchsobjekte benutzt werden? Oder ich ein Versuchsobjekt für die restliche Welt bin, so wie in der Trueman-Show? Kann man sich irgendetwas außerhalb des eigenen Cogitos sicher sein?  Woher weiß ich, dass das grün von Person X nicht das rot von Person Y ist, wie soll man das überprüfen? Welchen Sinn hat das Leben, wenn nichts sicher ist? Ist dann ein Quietismus, ein passives Verharren und auf sein Schicksal warten nicht völlig legitim? Was ist ein Grund sich anzustregen? Ein gutes Leben? Was ist gut? Was ist nach dem Leben? Warum nicht gleich Selbstmord begehen? Wenn es ohnehin in schwarzer, unendlicher Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit endet, ist es doch völlig egal oder nicht? Muss sich jeder seine Werte selbst suchen? Woran kann man sich festhalten?

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