Letzten Sonntag hab ich bemerkt, warum es einen Anstieg der jugendlichen Gewalttaten gibt. Was im Folgenden berichtet wird, basiert auf realen Begebenheiten.
Samstag Abend habe ich, wie jedes Wochenende, die deutschen Jugendlichen davor gerettet Komasaufen zu betreiben, ich trank einfach den ganzen Alkohol selbst. Am nächsten Morgen bin ich dann auch erst aufgestanden, als es schon nach elf Uhr war, natürlich meine erste Aktion: Kaffee geholt und vorn TV gehauen. Leider war der Fernseher kaputt, doch dank meiner enormen praktischen Fähigkeiten habe ich schnell die Elektroden neu verlötet, mit einem Blick. Mein Bruder schaut dann aus Scheiß "Die Sendung mit der Maus". Ihr kennt bestimmt noch alle die Übergänge, wo die Maus, der Elefant und/oder die Ente irgendwas machen. Sieht man da also die Maus wie sie mit nem großen Polaroid-Fotoapparat Bilder von sich machen will. Kommt das Bild raus. Was ist drauf? Der Elefant. Nächster Versuch, gleiches Ergebnis. Was macht die Maus? Sie schlägt auf den Foto! Geilo, die Kinder lernen, wenn was nicht geht wie man will, draufhauen. Dann geht eine Klappe an dem Foto auf. Im Foto saß die ganze Zeit der Elefant und hat die Bilder von sich selbst gemalt. Jetzt, nachdem die Maus auf den Foto, mit ihm drinnen, geschlagen hat, malt er ein Bild von der Maus. Die macht die Klappe zu und geht zufrieden mit ihrem Bild weg. Hammer. Die Kinder lernen nicht nur das man auf Dinge die nicht laufen wie man will drauf haut, sondern, dass man dann bekommt was man will. So Schuldiger gefunden. Obwohl, wahrscheinlich spielen die Jugendlichen alle CS oder essen sogar Brot.... Außerdem hab ich Angst vor M**. Der begeht bestimmt bald einen Amoklauf, er passt einfach perfekt in das, so oft von den Medien propagierte Muster: JEDER mobbt ihn, er hat kaum Freunde, spielt viel Egoshooter, ist ein Außenseiter, nicht sonderlich sportlich, verträgt keine Kritik, hat Gewaltphantasien, reagiert über,... Mit größter Wahrscheinlichkeit hat er auch die Sendung mit der Maus gesehen...
Mal im Ernst: Das Problem mit Amokläufen und mehr Gewaltaten, liegt einfach in unserer Gesellschaft. Wir sind alle auf Konkurrenzkampf getrimmt. Wer nicht mithalten kann im Wettkampf der Individuen, der wird entweder als Außenseiter abgegrenzt und zerstört (mental oder physisch), wird Linker oder aber arbeitet ehrenamtlich bei, z.b. die christl. Karitas, Hilfswerke,... Das heißt NICHT, dass jeder der Linker oder ein Ehrenamtlicher ist, nicht konkurrenzfähig ist. Nur andersrum, es gibt für die zu Schwachen kaum andere Möglichkeiten, vielleicht noch den Freitod. Der löst die Probleme zwar nicht, aber er beendet sie... Ah mir ist noch eine Möglichkeit eingefallen: Drogensucht, als Flucht aus dem Alltag und den Problemen.
-Schluss mit dieser Abschweifung-
Wie können wir das Streben nach dem größten Gewinn, der besten Wirtschaftlichkeit, der ökonomischten Produktion lösen? Welches Wirtschaftssystem ist besser als der Kapitalismus? Welche Staatsform besser als die Demokratie? Es gibt sicher welche, aber damit ist es wie mit dem Heilmittel für Aids: Wir haben es noch nicht gefunden.
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