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Samstag, 27. März 2010

Die Entzauberung der Welt

http://www.textlog.de/2321.html
Die These die in dem Text angesprochen wird, dass wir über die Welt nicht mehr wissen, sondern wissen, dass wir wissen könnten ist, finde ich, wirklich interessant. Wir können wirklich (fast) alles logisch erklären, viele halten es zuerst für Geistererscheinungen und Bla aber dann kommt Galileo Mystery und erklärt den ganzen Schwachköpfen wie es wirklich ist.
Den Schülern wird lauter sinnloses Wissen eingetrichtert und man lernt Texte in ihre Einzelteile zu zerreißen. Das ganze rückt in den Hintergrund, Details sind plötzlich enorm wichtig. Wie sieht das in unserer Gesellschaft aus? Ist der einzelne oder die Masse wichtig? Muss man wohl wieder für den Einzelfall sehen. In der Schule werden die Schüler zu Einzelkämpfern herangezüchtet (zumindest ist das vom Staat so geplant... [bestimmt....]). Und warum stehen in den Lehrplänen Dinge wie die Verfassung von Staaten wie dem Iran? Wer braucht das wirklich? Alles geplant, die deutschen Schüler sollen entweder auf der Hauptschule als ohnehin schon weniger qualifiziert ans Praktische gebunden oder ansonsten mit sinnlosem hypothetischem Wissen abspeist werden. Denkt darüber nach: Wir können die Anziehungskraft von Planeten berechnen, wir kennen die genauen intrazellulären Vorgänge während der Mitose und Meiose, wir können jemandem auf englisch erzählen das uns ein Lied "the heebie-jeebies" verursacht. Wer der nicht gerade ins All fliegen will und dort die Zellen von Haut während einer Gänsehaut untersuchen will braucht das? ..... RICHTIG! Niemand. Und selbst wenn man jetzt mit dem Argument kommt, dass man uns nur die Prinzipien von Forschung beibringen will oder Ähnliches: Vergesst es, das könnte man auch mit sinnvollen Beispielen, die man im Leben mal braucht oder die wenigstens vorkommen.
Ich kann für mich sagen, dass ich aus dem Philosophie-Unterricht mehr ziehen kann und im Leben, in der Kunst,... wiedererkennen kann, als aus Gemeinschafts-Kunde (allein schon der Name?? Warum nicht einfach Politik-Kunde oder sowas? o.Ô).
Weiter zur unserem "Freund und Helfer". Die Polizei streut ihre als Unterhaltung getarnte Propaganda, die Polizisten als nette Helfer darstellt überall im Fernsehen, selbst auf DSF! Stimmt das in der Realität?! Für mich kann ich sagen: Nein. Vielleicht bin ich einfach immer an die paar wenigen "bad cops" geraten, die schon in der Phase in der eigentlich die Unschuldsvermutung greifen sollte, und du mit Respekt und Freundlichkeit behandelt werden solltest, unfreundlich und mit der Meinung: "Ha ein uns unterlegener Jugendlicher, lass mal schikanieren." drauflosgehen. Vielleicht ist das die Ausnahme, vielleicht nicht, vielleicht liegt das an dem Bild, dass die Medien von der Jugend malen: Alle Jugendlichen sind dumme Taugenichtse, die sich jedes Wochenende bis zur Besinnungslosigkeit besaufen und dann randalieren. Für diesen Fall gibt es immer noch DIE Lösung: Die Jugendlichen in den "Wilden Westen" schicken, da müssen sie dann ihre Persönlichkeit abgeben und sich sinnlosen Prüfungen und Auflagen stellen. Wenn sie nicht mehr in der Wüste rumlaufen wollen (unter spärlicher Verpflegung, bessere Verpflegung muss man sich durch Einordnung in das System erarbeiten.), können sie ihren Eltern, die in Deutschland, auf der anderen Seite des Globus sind, einen Brief schicken, keine Email, kein Telefonat, einen BRIEF. Ich hasse diese Serie einfach. So ich mach jetzt einen Test mit euch: Schaltet den Fernseher ein. Zappt durch 10 Programme. Auf wievielen Sendern konnte sich gerade Max Mustermann im Fernsehen präsentieren? Jeder bekommt seine 10 Minuten Aufmerksamkeit, wenn es bei DSDS nicht klappt geht man halt zu "Hilfe! Mein Haus ist hässlich, bau mir ein schöneres."
Gedankensprung zurück zur Schule: Was sollen die mündlichen Noten? Bei den meisten Lehreren sind das fast ausschließlich Sympathienoten. Das System ist schwachsinnig und nicht objektiv. Und wo liegt ohnehin der Sinn, sein Wissen möglichst oft zu präsentieren? Reicht es nicht in den schriftlichen Leistungen sein Wissen zu beweisen? Es wird (wie so oft) ein Gleichsein aller Inividuen vorausgesetzt, man will ja die Chanengleichheit wahren. Funktioniert wie man sieht super. Weder das dreigliedrige Schulsystem, noch der föderalistische Aufbau des Schulwesens, noch das Voraussetzen von Vorkenntnissen und der Möglichkeit sich zusätzliche Lehrmittel zu beschaffen (Wo bleibt da die Lehrmittelfreiheit?) fördern eine Chancengleichheit innerhalb der Bundesrepublik und selbst in den einzelnen Bundesländern zwischen den verschiedenen Schichten. Warum sonst müsste ein Ausgleich der Noten bei einer Bewerbung für eine Universität in einem anderen Bundesland nötig sein? Und warum würde sich ein Satz wie "Kniet nieder, wir machen baden-württembergisches Abitur!" so durchsetzen?
Aber wie soll man die Probleme lösen? Sind sie nicht einfach Teil unserer auf den darwin´schen und kapitalistischen Grundsätzen beruhenden Gesellschaft? Und wie könnte man es besser machen? Sicher nicht mit Kommunismus (um gleich mal eine Diffamierung des Bloggers [mir xD] als Kommunisten auszuschließen.) Es muss eine Lösung her, aber momentan ist unsere Gesellschaftsform wohl die beste unter den bisher da gewesenen.



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